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Weinprobe – Wein probieren geht über Studieren!

Bei einer Weinprobe zu Hause benötigen Sie nicht viel mehr als den Wein, ein schönes Ambiente, geeignete Gläser sowie Schreibutensilien – und natürlich gute Laune!

In erster Linie sollten Sie und Ihre Gäste sich wohl fühlen und Spaß haben! Wir haben Ihnen nachfolgend ein paar Tipps zur Weinprobe zusammengestellt:


Tipps für Ihre Weinprobe zu Hause:

  • Sorgen Sie für ein neutrales und helles Ambiente. Vermeiden Sie buntes Licht und starke Gerüche (z.B. Parfum, Kochgerüche) in dem Raum, in dem die Weinprobe stattfinden soll.
  • Decken Sie den Tisch mit einer weißen Tischdecke ein, die auch einen Kochwaschgang vertragen kann. Insbesondere Rotwein sorgt für herrliche Flecken, die nur mit Mühe zu entfernen sind. Auch eine weiße Papiertischdecke oder Papierblätter als Unterlage erfüllen ihren Zweck: Zur Beurteilung der Weinfarbe sollte der Untergrund auf alle Fälle weiß sein.
  • Verkosten Sie außerdem nicht mit leerem Magen oder im Anschluss an ein üppiges Essen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie den Wein mit der richtigen Temperatur servieren.
    Hier finden Sie Informationen zu den empfohlenen Trinktemperaturen
  • Es gibt spezielle Degustationsgläser, aber es eignen sich natürlich auch herkömmliche Weingläser aus klarem, ungefärbtem Glas zur Weinprobe.
  • Idealerweise verkosten Sie die Weine blind, d.h. Sie decken das Etikett ab und können so den Wein unvoreingenommen beurteilen. Außerdem kommt es bei Blindverkostungen immer wieder zu kleinen Überraschungen, wenn der günstigste Wein plötzlich am besten beurteilt wird.
  • Pro Flasche können Sie 18–20 Personen kalkulieren. Da eine Weinprobe zu Hause meist in kleinerem Rahmen stattfindet, bleibt genügend Wein für einen entspannten Genuss nach der Verkostung übrig.
  • Vor allem für Einsteiger gilt: Entscheiden Sie sich im Vorfeld, ob Sie z.B. Rotweine oder Weißweine verkosten und mischen Sie nicht verschiedene Weinfarben untereinander und beschränken Sie sich auf etwa 3 bis 6 verschiedene Weine. Das erleichtert die Beurteilung erheblich.
  • Wenn Sie mehrere Weine verkosten wollen, empfiehlt es sich, den Wein auszuspucken. So können Sie alle Weine nüchtern und mit allen Sinnen beurteilen. Als Auffanggefäß kann z.B. eine leere Weinflasche mit einem aufgesetzten Trichter dienen.
  • Riechen, schwenken, kauen, schlürfen – Versuchen Sie, den Wein mit so vielen Sinnen wie möglich wahrzunehmen! Wie riecht und schmeckt der Wein? Welche Farbe hat er und wie verhält er sich beim Schwenken im Glas? All das kann wichtig zur Beurteilung des Weines sein. Versuchen Sie Ihnen bekannte Eindrücke wiederzufinden – entdecken Sie beispielsweise Aromen von Stachelbeere oder grüner Paprika und notieren Sie Ihre Sinneseindrücke.
  • Nehmen Sie einen guten Schluck, sodass Ihr Mund etwa zur Hälfte gefüllt ist und kauen und schlürfen Sie den Wein. Saugen Sie Luft durch den spitz geformten Mund ein und beobachten Sie, wie dadurch die Weinaromen in Ihre Nase ziehen.
  • Beobachten Sie, wie lange sich der Nachgeschmack des Weines – auch Nachklang oder Finale genannt – im Mund hält. Je teurer der Wein ist, umso länger sollte der Nachklang sein.
  • Neutralisieren Sie zwischen den einzelnen Durchgängen Ihren Gaumen mit Leitungswasser und Weißbrot.
  • Notieren Sie all Ihre Sinneseindrücke zu den einzelnen Weinen und versuchen Sie abschließend die Weine zu beurteilen. Je öfter Sie Weine verkosten, umso geschulter sind Ihre Sinne.

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